Gerüche gezielt für mehr Fokus und Leistung nutzen:
In der Neuroathletik stehen meist das Seh- und Gleichgewichtssystem im Mittelpunkt. Doch auch Hirnnerv I – der Geruchsnerv (Nervus olfactorius) – kann das Nervensystem beeinflussen.
🌿 Was passiert im Gehirn?
Gerüche werden im Gehirn anders verarbeitet als viele andere Sinnesreize. Die Informationen gelangen sehr schnell in Hirnareale, die für Emotionen, Aufmerksamkeit, Erinnerungen und den Aktivierungszustand des Nervensystems verantwortlich sind.
Deshalb kann ein bestimmter Duft innerhalb weniger Sekunden beeinflussen, wie wach, fokussiert oder entspannt ein Spieler sich fühlt. In der Neuroathletik lässt sich dieses Wissen gezielt nutzen, um das Nervensystem auf Training, Wettkampf oder Regeneration vorzubereiten.
Auch die Atmung durch das rechte oder linke Nasenloch kann die Wirkung von Geruchsreizen beeinflussen.